Kraniche in der Luft, Goldammern am Wegesrand

Bei meinem heutigen Besuch der Kiebitzwiese Fröndenberg waren vor allem Kraniche und Goldammern Hauptakteure vor dem Objektiv. Ein paar Zeilen, was am Samstag Morgen so los war schreibe ich mit diesem Blogbeitrag runter:

Sonne und Wolken waren für den 29. Februar vorausgesagt. Am Schalttag dieses Jahres waren die Bedingungen gar nicht so schlecht – vom relativ starken Wind abgesehen. Aber dennoch habe ich mich auf zur Kiebitzwiese Fröndenberg gemacht. Vor einer Woche hatte ich hier noch mitgeholfen, das Gelände „auf Vordermann zu bringen„.

Schon kurz nach meiner Ankunft, machten sich Kraniche bemerkbar. Insgesamt überflogen vier Trupps zwischen 40 und ca. 100 Tieren das vernässte Gelände nahe der Ruhr. Eine singende Singdrossel machte ihrem Namen alle Ehre und setzte ein deutliches Zeichen: Es ist Frühling.

Entlang der Heckengehölze ließen sich in der Morgensonne die Vögel fotografieren, die ich wie keine anderen mit warmen Temperaturen verbinde: Goldammern. Singend und über das ganze Arreal verteilt waren die gelben Dickschnäbler eine besondere Freude vor der Kamera.

Bilder von Goldammer, Kranich & Co.

Nun aber ein paar Bildeindrücke für dich als Galerie:

Und du so?

Wie war dein Fotomorgen? Hast du auch gutes Wetter gehabt? Kraniche gesehen? Goldammern? Was konntest du sonst fotografieren? Lass mir gerne deinen Kommentar da!

Kategorien Unterwegs

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Naturinteressierter, fotobegeisterter, bloggender Aquarist, geboren in den End-Siebzigern. Fische, Vögel und Insekten sind vor der Kamera beliebteste Objekte. Das ein oder andere "tote" Material wird aber auch hin und wieder abgelichtet. Level: Nicht mehr ganz unten aber Luft nach oben!

6 Kommentare zu “Kraniche in der Luft, Goldammern am Wegesrand

  1. Und, seit dem „auf Vordermann bringen“ schon mal wieder den Eisvogel dort gesehen? Die Weiden direkt am Wegesrand wo er sich immer drin ausgeruht hat, habt ihr ja abgeholzt 🙁

    • Hi Leia,
      Abholzen klingt so negativ. Beim sogenannten Schneiteln handelt es sich um eine notwendige Naturschutzmaßnahme, ohne die der Lebensraum Kopfweide sehr schnell vergeht. Das sieht jetzt natürlich drastisch aus, aber die Weiden treiben – wie übrigens in den vergangenen Jahren auch – schnell wieder aus.

      Den Eisvogel sieht man natürlich auch weiterhin. Die Weiden am Aussichtshügel sind ja nicht seine einzigen Aufenthaltsorte im doch recht großen Revier. Sichtungen werden nun allerdings deshalb stark abnehmen, da es in das Brutgeschäft geht.

      VG
      Timo

  2. Norbert Zimmering

    Hallo Timo, Ihre Fotos tun einfach gut in einer Welt, die uns fast nur Grausamkeiten offenbart. Durch Ihre Mitnahme in meine Fröndenberger Heimat liebe ich diese noch mehr. Dank für Ihre fotografischen Geschenke!

    • Hallo Norbert,
      sorry – Kommentar unbeantwortet gelassen: Vielen Dank. Freut mich, wenn die Bilder gefallen.

      VG
      Timo

  3. Hallöchen Timo,

    ich war heute auch mit einem Freund da. 🙂 Wir waren total begeistert über die Tiervielfalt und die vielen Nutrias. Dann die vielen unterschiedlichen Gänsearten; Graureiher und Silberreiher haben sich auch gezeigt. Die Heckrinder haben sich dieses Mal nicht blicken lassen, Da ich nun stolze Besitzerin eines 150-600er Objektives bin, werde ich die Kiebitzwiese demnächst wohl öfter aufsuchen. Tolle Fotos hast Du gemacht und ich finde Deinen Einsatz super, dass Du Dich für den Erhalt so einsetzt – zumal das Wetter zu dem Zeitpunkt ja echt bescheiden war.

    Lieben Gruß
    Sylvi

    • Hi Sylvi,

      das Wetter wurde zum Glück erst mittags richtig schlecht. Danke für deinen Kommentar, habe ihn leider gerade erst gesehen. Viel Spaß mit deinem Tele entlang der Kiebitzwiese 🙂

      LG
      Timo

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