Ich war gerade an meinem Ziel – dem kleinen Froschteich der Rieselfelder Windel – angekommen und hatte den Kamerachip formatiert, als wenige Meter vor mir der Kormoran wie ein U-Boot aus dem Wasser auftauchte.

Rotfeder im Schnabel

Erst auf den zweiten Blick sah ich die Rotfeder (oder Plötze, so genau vermag ich das nicht zu sagen) in seinem Schnabel. Zum Glück hatte ich nach dem erwähnten Chip-Reset noch die Verschlusszeit kontrolliert, so dass ich direkt „drauf halten“ konnte. Nur das Autofokus Feld war alles andere als optimal gesetzt. Das hatte aus der letzten Session noch die Position unten links. Aber trotz dessen ist ein brauchbarer Schuss herausgekommen, finde ich.

Eigentlich wollte ich ja eh nach Libellen Ausschau halten. Die ließen sich aber den ganzen Tag nicht blicken.

Schwarzkehlchen, Goldammer, Wiesen-Wellen

Dafür gab es im weiteren Verlauf des Nachmittages noch Schwarzkehlchen (Männchen und Weibchen), Goldammern und den ein oder anderen Graureiher. Was die Vegetation angeht sind immer mehr bunte Farbtupfer zu sehen, die nun durch Gras- oder Brenesseln brechen. Zu Löwenzahn und Taubnesseln gesellen sich nun zum Beispiel auch pinker Storchenschnabel, Wiesenschaumkraut oder auch schon große Dolden der Schafgarbe.

Der relativ starke Wind hat die Wiesen förmlich lebendig wirken lassen. Wie Unterwasserpflanzen in der Strömung wogen kleine und größere Gräser in ständiger Bewegung hin und her. Dazu die Rufe von Rohrsängern, Ammern und weiteren Singvögeln. Herrlich!

Aber ich lasse einfach die Bilder sprechen: