Kalt war es heute morgen. Und der Mond schien noch in einem kräftigen Käsegelb, als ich in den Rieselfeldern Windel aufschlug. Dichter Nebel war schon im Umkreis der Windeler Wasserflächen zu bemerken – über den flachen Gewässern war der Nebel gegen 6.30 Uhr noch stark sichtbehindernd. Gut, man könnte es auch als „stimmungsvoll“ bezeichnen.

Im „Stilmittel Nebel“ fiel am Nest des auf dem kleinen Teich brütenden Grauganspärchens auf, dass – anders als in den letzten Tagen – stehend Wache gehalten wurde. Warum? Das wurde im Verlauf des Sonnenaufgangs klar. Bei wärmeren Temperaturen kreuzten die dann klar als Elterntiere zu erkennenden Gänse mit fünf kleinen Küken zwischen den Schilfinseln.

Nach einem Warm-up im Sonnenschein unternahmen Elterntiere und Pulli einen Törn ans andere Ende des Teiches. Dort angekommen wurde Grünzeug gefressen. Annäherungsversuche einer neugierigen Kandagans wurden strikt unterbunden.

Apropos Warm-up

Ja, es war schweinekalt heute morgen. Besonders wenn man längere Zeit auf einer Stelle steht, merkt man die kalten Füße schon deutlich. Doch die abgelichtete Rauchschwalbe macht deutlich, dass der Sommer nicht mehr allzuweit weg ist.

Für mich neu waren noch ein paar Löffelenten, die in guter Sichtweite auf dem Gewässer am Biostations-Turm nach Nahrung „löffelten“. Zwischen Bekassinen, Bachstelzen, Rohrammern, Krickenten und Lachmöwen stand noch ein kleinerer schnepfenartiger Vogel. Eine sichere Bestimmung oder ein brauchbares Foto kann ich allerdings nicht anbieten.

Dazu gibt es in der Galerie oben noch ein paar Bilder aus dem Tagesverlauf. Genaue Beobachtung pflege ich bei ornitho.de nach.