Wegesrand am Blömkeberg.

Mit Riesenrohr am Blömkeberg

An anderer Stelle habe ich es schon das ein oder andere mal gepostet: Ich habe mich „verstärkt“. Und zwar mit dem Tamron 150-600mm. Seit wenigen Tagen mache ich Gehversuche mit dem Riesenrohr aus dem Hause Tamron. Am vergangenen Sonntag rund um das Bielefelder NSG Blömkeberg.

NSG Blömkeberg – Schmetterlingsland

Das letzte mal als ich den Blömkeberg besucht habe, stand die Bielefelder Mauereidechsen Population im Mittelpunkt – eine von wenigen in NRW. Das war im Frühjahr, zur Zeit der ersten warmen Tage diesen Jahres. Nun war es Sommer, und es waren hauptsächlich Schmetterlinge und andere Insekten, die meine Aufmerksamkeit rund um den Blömkeberg auf sich zogen: C-Falter, Ochsenauge und Kohlweißling waren dominant. Das ein oder andere Braune Waldvögelchen gesellte sich hinzu.

Tamron 150-600mm vs. Canon 300mm f4 L

Und da sich dieser Beitrag auch auch um das Tamron 150-600mm dreht, sei zumindest soviel – oder wenig – gesagt: Es ist eine andere Art zu fotografieren als ich es bisher gewohnt war. Das Canon 300mm f4 L, was ich bis vor wenigen Tagen als einziges Tele nutzte hat in der Nahdistanz einfach gewisse Vorzüge: Schnell, wenig raumbedürftig und lichtstark ist es. Das Tamron 150-600mm ist da teils wesentlich unflexibler. Dafür hat man mit dem Riesenrohr eine enorme Brennweite in der Hand – und dazu den flexiblen Zoom, vergleicht man das mit der fixen Festbrennweite.

Fotos vom NSG Blömkeberg – Tamron Beispielbilder

Aber „Käferjagd“ im dichten Gebüsch macht mit dem Tamron 150-600mm einfach keinen Spaß. Zum Freistellen eignet es sich dagegen wunderbar. Sowohl vom Stativ als auch aus der freien Hand.

Das soll kein Fazit sein, sondern nur ein erster Eindruck – MEIN erster Eindruck. Die nun folgenden Bilder werden nicht die letzten Fotos sein, die hier im Blog dank des Tamron präsentiert werden. Viel Spaß mit den paar Aufnahmen vom NSG Blömkeberg, gemacht mit dem Riesenrohr:

  1. Hallo Timo,
    Glückwunsch zu dem neuen Teleobjektiv. Seit dem Frühjahr bin ich mit dem Tamron 150-600 auf Vogeljagd. Freihand, und dann auch noch so kleine Dinge wie Schmetterlinge, finde ich sehr schwierig. Das Tele ist für meine Hände sehr schwer; doch mit Stativ und Vögel in weiterer Entfernung, das ist Klasse. Ich jedoch muss immer noch üben, üben etc.
    Dir wünsche ich sehr viel Freude und Erfolg damit.
    LG Ruth

    • Hi!

      Danke, Ruth. Auf die lange Distanz, also entfernte Vögel, macht es wirklich richtig Sinn. Der größte Vorteil ist dabei sicher, dass man durch die Brennweite am langen Ende einfach viel mehr sieht. Da interessiert es mich auch nicht, dass man mit Objektiven anderer Hersteller (ich lasse die Namen mal weg) mit weniger Brennweite durch reincroppen eine vergleichbare Qualität erzielt – der Preis sollte bei dieser Diskussion auch Beachtung finden. Da das Fokussieren durch ein mehr an Brennweite einfach einfacher ist, reduziert das eben auch einfach den Ausschuss und erhöht den Spaßfaktor.
      Meine Meinung 🙂

      LG

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