Meinen persönlichen Jahresrückblick habe ich vor Kurzem erst gezeigt. Einen Blick über den Blog-Tellerrand wagt nun – wie nun schon seit mehreren Jahren – Michael von fotografr.de. Bis zum 31.12.2015 können Fotografie-Blogs noch Ihre Beiträge zur Blogparade verfassen und einreichen. Das digitale Netzwerken geschieht dabei völlig automatisch per Trackback. Ein Einhalten der Teilnahmebedingungen vorausgesetzt.

Forum für Naturfotografie?

Dabei verlinken in der Blogparade von fotografr.de nicht nur Naturfotografie Blogs. Und auch wenn der Anteil professioneller Fotografen hoch ist: Ich möchte trotzdem mitmachen. Einfach um zu Netzwerken, zu sagen: „Hier bin ich!“. Das gebotene Forum nehme ich wahr, präsentiere mein kleines Blog und führe ein Interview mit mir selbst:

Warum Bloggst DU?

Hmm. Warum ich blogge ist einfach beantwortet: Es macht Spaß, Bilder, Gedanken und Texte auf einfache Art und Weise mit anderen Menschen zu teilen. Egal ob ein einzelnes Foto oder ein längerer Beitrag: Ich fotografiere gerne, ich schreibe gerne, ich blogge gerne.

Wodurch zeichnen Deine Fotos sich aus?

Ok, das ist auch nicht schwer zu beantworten. Die URL naturfotografie-blog.de lässt keinen anderen Schluss zu: Hier gibt es Naturfotos. Wer etwas anderes annimmt kann nicht lesen 🙂

So sind Vögel, Insekten und Amphibien der Rieselfelder Windel bei Bielefeld immer wiederkehrendes Motiv meiner Bilder. Nicht verkünstelt sondern möglichst naturgetreu. Da gehört schlechtes Licht manchmal einfach dazu.

Wodurch hast Du den größten Schritt in Deiner fotografischen Entwicklung gemacht?

Regelmäßig fotografiere ich seit gut eineinhalb Jahren. In dieser Zeit ist einfach die Praxis der größte Fortschritt. Das Lesen – insbesondere von Naturfotografie Tipps – in Foren und Blogs hat mir persönlich viel gebracht. Auch Tutorials bei YouTube seien hier unbedingt erwähnt. Die Kanäle von Blende 8, Tony Northrup oder Frank Weber seien hier stellvertretend für eine Vielzahl weiterer guter Quellen erwähnt.

Natürlich gab es auch technische Helferlein, die für mehr Spaß und bessere Bilder gesorgt haben. Ein neuer Body und die Verstärkung des Objektiv-Parks um ein „Super-Zoom“ haben mich auf materieller Ebene glücklich gemacht. Der Erwerb von Lightroom (Stichwort Raw-Entwicklung) natürlich auch 😉

In welchem Bereich möchtest Du Deine fotografischen Fähigkeiten besonders vorran bringen?

Ich habe meine Naturfotografie Ausrüstung auch um ein Tarnzelt erweitert. Bisher kam ich noch nicht dazu, es ausgiebig zu testen. Das soll sich in 2016 ändern und nicht bei Tests bleiben. Ich möchte definitiv mehr Tarnung probieren und die Ansitzfotografie für mich entdecken.

Welche fotografischen Projekte wirst du im Jahr 2016 umsetzen?

Eisvogel. Ja, Eisvogel. Bisher ist es mir nicht gelungen, wirklich brauchbare Fotos zu schießen. Damit muss 2016 Schluss sein – auch wenn ich ein bischen Angst habe, dass man mich am nächsten Jahresende daran messen wird. Um nicht alles auf eine Karte setzen zu müssen streue ich besser noch ein weiteres Ziel ein, was einfacher zu erfüllen sein wird. Wenn ich denn pünktlich aus dem Bett komme: Makrofotografien von Schmetterlingen, mit Tautropfen behaftet.

Ich danke mir selbst für die Beantwortung der Fragen und schließe damit dieses Interview 🙂